Um das Handwerk des Metzgers besser zu verstehen, habe ich heute den Metzger „Laux“ in Niederbrechen besucht und mich mit ihm über seinen Beruf und seine Filialen unterhalten. Von diesen hat er eine in Niederbrechen und eine in Kirberg. Seinen eigenen Betrieb führt er seit 22 Jahren und betreibt nebenbei noch mit seiner Frau einen Partyservice. Anders als bei anderen Bereichen hatte die Corona Krise eine positive Auswirkung auf seinen Beruf, da die Menschen dadurch bewusster im Umgang mit Essen geworden sind und mehr auf regionales und qualitativ hochwertiges Essen legen. Aufgrund dessen sieht der Metzger Supermärkte auch nicht als Konkurrenz, da seine Kunden Stammkunden sind und diese sein Fleisch oder Wurst vorziehen. Er hat zurzeit keine neuen Azubis in Sicht und auch keinen sicheren Nachfolger. Dem steht er trotzdem positiv gegenüber, da er mit seiner momentanen Situation zufrieden ist. Ihm ist es besonders wichtig, dass die jüngeren Kinder sein Handwerk kennenlernen und deshalb sind Schulklassen oder Kindergärten immer gerne bei ihm willkommen.
Er hob als Innungsobermeister die Besonderheiten seines Berufes hervor und kann jungen Menschen nur empfehlen, sich bei der Berufswahl auch in diese Richtung zu informieren. Mit der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg sieht er eine ausgezeichnete Schule für die duale Ausbildung als Partner. Ich bedanke mich bei Herrn Laux für das aufschlussreiche Gespräch und für den Besuch.

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